Bei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben gestern Abend und heute Morgen mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die jüngsten Luftangriffe trafen ein Zelt und ein Haus in der Stadt Chan Junis im Süden des Küstengebiets, wie das Nasser-Krankenhaus erklärte. Bei den Toten handele es sich um fünf Männer, fünf Frauen und fünf Kinder.
Bei einem israelischen Luftangriff im Süden des Libanon sind nach Regierungsangaben zwei Menschen getötet worden. Die israelische Armee teilte mit, sie habe in der Gegend von Sibkin zwei Mitglieder der pro-iranischen Hisbollah- Miliz angegriffen, die versucht hätten, "Hisbollah-Terrorinfrastruktur wiederaufzubauen". Der Angriff ereignete sich während eines Besuchs der stellvertretenden US-Nahost-Gesandten Morgan Ortagus in Beirut. Sie besprach dort mit hochrangigen Vertretern der libanesischen Regierung die Lage in dem an Israel grenzenden Süden des Landes.
Israel hat zwei britischen Abgeordneten die Einreise verweigert. Die israelische Einwanderungsbehörde gab zur Begründung an, eine Befragung von Abtisam Mohamed und Yuan Yang am Flughafen habe ergeben, dass es das Ziel der Reise der Frauen gewesen sei, "israelische Sicherheitskräfte zu dokumentieren und Hassbotschaften gegen Israel zu verbreiten". Großbritanniens Außenminister David Lammy kritisierte das Vorgehen der Behörden bei dem Vorfall vo...
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat den Vorschlag von US- Präsident Donald Trump zu direkten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm Teherans abgelehnt. "Direkte Verhandlungen mit jemandem, der ständig mit Gewalt droht" seien "sinnlos", erklärte Araghtschi. Der Iran bleibe bereit für indirekte Verhandlungen, werde aber auch "seine nationale Interessen und seine Souveränität" verteidigen. Seit seine...
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird morgen von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen. Netanjahu werde mit Trump über die neuen US-Zölle, die Bemühungen um die Freilassung der israelischen Geiseln im Gazastreifen und die Bedrohung durch den Iran beraten, kündigte das Büro des israelischen Regierungschefs an.
Der Tod einer Gruppe von palästinensischen Rettungskräften im Gazastreifen durch Schüsse israelischer Soldaten bringt das Militär in Erklärungsnot. Laut der Times of Israel räumte die Armee am Abend ein, dass ihre anfängliche Darstellung des Vorfalls von vor rund zwei Wochen inkorrekt war. Die Truppen hätten jedoch niemanden hingerichtet und auch nichts zu vertuschen versucht. Der Fall werde erneut untersucht und heute dem Generalstabschef Ejal Zamir vorgelegt, hieß es.
Bei einem US-Luftangriff im Jemen ist nach Angaben der Huthi-Miliz mindestens ein Mensch getötet worden. Vier Menschen seien bei der Attacke im Norden des Landes verletzt worden, teilten der von den Huthis kontrollierte Sender Al- Masirah und die Nachrichtenagentur Saba mit. Sie hatten zuvor insgesamt vier Luftangriffe der US-Armee auf die Stadt Saada im Nordjemen gemeldet.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will bei seinem bevorstehenden Besuch in Ägypten ein Gipfeltreffen zum Krieg im Gazastreifen abhalten. Er werde er sich morgen mitdem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi und dem jordanischen König Abdullah II. treffen, kündigte Macron im Onlinedienst X an. Macron wird am Abend in Kairo erwartet. Am Dienstag will der französische Präsident in die Nähe des Gazastreifens reisen.
Die palästinensische Terrororganisation Hamas hat erneut ein Video mit zwei israelischen Geiseln veröffentlicht. Die beiden Männer beschreiben darin, wie sie einen angeblichen israelischen Angriff überlebt haben. Das Forum der Geiselfamilien erklärte, bei einem von ihnen handele es sich nach Angaben seiner Familie um Maxim Herkin. Die zweite Geisel wurde in israelischen Medien als der israelische Soldat Bar Kuperstein identifiziert. Die beiden Männ...
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) hat auf die Not der rund eine Million Kinder und Jugendlichen im Gazastreifen hingewiesen. Tausende Paletten mit Hilfsgütern stünden zwar an der Grenze bereit, aber der Zugang zu dem Küstengebiet sei seit dem 2. März gesperrt. Diese Blockade sei die längste seit Beginn des Kriegs vor eineinhalb Jahren, beklagte der zuständige Regionaldirektor Edouard Beigbeder. Unter anderem gebe es nun ...