Archäologen haben am Rande von Wien ein Massengrab mit rund 150 jungen Soldaten aus der Römerzeit entdeckt. Der "Sensationsfund" aus dem Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus weise nicht nur auf einen brutalen Kampf an der Grenze des römischen Reiches hin, betonte das Forschungsteam. Die Kriegsopfer stünden wohl auch mit der Entstehung Wiens in Zusammenhang, hieß es.
Untersuchungen ergaben, dass es sich um fast durchwegs gesunde und ungewöhnlich große Männer im Alter von 20 bis 30 Jahren handelt.