Die Formel 1 hat sich nur eine kurze Pause gegönnt, am Sonntag steht nun bereits das dritte Saisonrennen binnen vier Wochen an. Der Große Preis von Japan in Suzuka war in den vergangenen Jahren fest in der Hand von Max Verstappen, der Weltmeister gewann dort zuletzt dreimal in Serie.
Allerdings ist Red Bull in dieser noch jungen Saison bislang nicht die stärkste Kraft, es könnte also durchaus einen anderen Sieger geben. Favorisiert ist McLaren!
Was gibt es Neues?
Red Bull hat einen neuen Fahrer auf dem Schleudersitz neben Max Verstappen: Yuki Tsunoda wurde rechtzeitig zu seinem Heimrennen befördert, stieg von den Racing Bulls auf und erbte das Cockpit von Liam Lawson. Der Neuseeländer hatte in den ersten beiden Rennen große Probleme und flog prompt raus.
Tsunoda will vor den begeisterten Japanern "auf dem Podium landen". Es wäre sein erstes im 90.Grand Prix. Dazu startet Red Bull in Japan in weißer Sonderlackierung.
Wie ist die Lage bei Hülkenberg?
Bei Sauber, Rennstall des einzigen Deutschen im Fahrerfeld, gibt Jonathan Wheatley in Japan sein Debüt als Teamchef. Der Brite, der mit Red Bull viele Erfolge gefeiert hat, kommt früher als erwartet und soll bei Sauber, das ab 2026 als Audi-Werksteam startet, seine Erfahrungen einbringen.
Hülkenberg und Teamkollege Gabriel Bortoleto hoffen auf weitere Punkte. Die Rennen in Australien und China hätten "Positives, auf das wir aufbauen können" gezeigt. Aber er wisse, "dass wir uns verbessern müssen", so Hülkenberg.
Wie sieht das weitere Programm aus?
Japan ist der Auftakt des ersten "Triple-Headers" der Saison, also das erste von drei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden. Der Formel-1- Zirkus reist von Suzuka nach Bahrain (13.April) und weiter nach Saudi- Arabien (20.April).
Der Kalender umfasst 24 Rennen, er ist extrem fordernd für Fahrer und Teams. Nicht nur, weil die vielen Rennen und Reisen strapaziös sind, sondern auch, weil Veränderungen oder Anpassungen kaum möglich sind.